A. Lange und Söhne – Situation

Damenuhren rechneten sich nicht

A. Lange & Söhne, Hersteller luxuriöser Armbanduhren, bedient bis dato eine fast ausschließlich männliche Kundschaft. Nach dieser einseitigen Orientierung gefragt, ließ der Chef des in Glashütte ansässigen Unternehmens, Fabian Krone, verlauten, dies habe einzig damit zu tun, dass eben weitaus weniger Frauen als Männer dazu bereit seien, den für ausgefeilte Uhrwerke entsprechend hohen Preis zu zahlen, und sich eine Produktion von Damenuhren etwa mit komplizierter Schwanenhalsregulierung für A. Lange & Söhne darum bisher nicht gerechnet hätte.

Höhere Preise durch anspruchsvollere Uhren

Es scheine jedoch, so Krone weiter, dass sich dies bald ändern könne. Immer öfter nämlich würden auch Frauen Geschmack an den Feinheiten spezieller Uhrwerke finden. Und man überlege durchaus, sich in Zukunft auch mit dem Sektor Damenuhren näher zu befassen und entsprechende Stücke zu produzieren, wie man überhaupt darauf aus ist, mehr Wachstum einerseits durch höhere Preise bei noch anspruchsvollerer Ware, andererseits durch eine schlicht größere Stückzahl an Fabrikaten zu bewerkstelligen.