Swatch muss den Wettbewerb ankurbeln

Der Uhrenkonzern Swatch, ansässig in der Schweiz, möchte in diesem Jahr erstmals einen Umsatz von über 8 Milliarden Franken erreichen. Im Bereich Uhren ist der Hersteller weltweiter Marktführer. Das Unternehmen konnte bereits im Jahr 2011 einem Umsatz von 7,14 Milliarden erzielen. Besonders in der mittleren und unteren Preisebene werden die Swatch-Uhren gerne erworben. China ist derzeit der Markt, der für den Uhrenhersteller am schnellsten wächst. Eine Wachstumsrate von bis zu 70 Prozent wird dort erwartet.
Aber es ist nicht alles Gold was glänzt – auch bei den Uhren nicht. Durch die Stellung des Herstellers im Sektor Uhren, ist nun die Wettbewerbsbehörde auf den Schweizer Konzern aufmerksam geworden. Aus diesem Grund ist Swatch gezwungen, Komponenten für das Uhrwerk an die Konkurrenz zu liefern. Nach Aussage der Wettbewerbsbehörde wird dies auch noch einige Zeit so bleiben. Dies ist für den Konzern durchaus nichts Neues. Schon im letzten Jahr musste Swatch nach einer kartellrechtlichen Untersuchung seine Konkurrenten unterstützen. Denen ist es bisher jedoch nicht gelungen, eine signifikante Aufholjagd auf den Konzern aus der Schweiz zu starten. Daher bleiben die Auflagen bestehen. Die Wettbewerbsbehörde (WEKO) hat sich folgendermaßen dazu geäußert:

„Die Verlängerung soll den Unternehmen der Uhrenindustrie ermöglichen, das nächste Geschäftsjahr frühzeitig planen zu können“

Den heutigen Erfolg der Firma kann zum Teil Nicolas Hayek zugeordnet werden. Die Uhr, welche unter seinem eigenen Namen bekannt ist, ist eine seiner Erfindungen. Während sich die Schweizer Uhrenindustrie in einer Flaute befunden hat, ist es ihm gelungen den Markt mit günstigen Uhren wiederzubeleben. Der derzeitige Erfolg des Unternehmens geht auch auf diese Zeit zurück.

Die Uhren bei Uhrenstore.de umfassen neben zahlreichen Marken, auch welche aus dem Swatch-Sortiment.