Der Zoll bei der Arbeit – Ring und Armbanduhr für 23.000 CHF geschmuggelt

Dem Zoll gelingt es immer wieder die Menschen herauszufischen, die Schmuggler von Waren sind. Dabei kann es sich um die verschiedensten Waren handeln. Am meisten aber werden Armbanduhren und Schmuck geschmuggelt. Dabei kann es sich auch um horrende Werte handeln, die mal eben sehr viel Geld wert sind. In diesem Fall ist es wieder gelungen, einem Mann die schmugglerische Tätigkeit anzusehen und diesen zu erleichtern. Damit ist nicht die Schmuggelware gemeint, diese wird dem Mann nach der Zahlung der Steuern wieder ausgehändigt. Es geht um den Schmuggelvorwurf, der sehr teuer werden kann, wenn die Zollfahnder auf die Schliche kommen.

Passiert ist das Ganze schon am 26. November in Castasegna. Den Grenzwächtern ist ein Mann aufgefallen, der eine sehr wertvolle Herrenuhr am Handgelenk trug. Zudem war noch ein auffälliger Ring am Finger. Bei der Überfahrt zur Grenze nach Castasegna konnte dieser Mann in seinem Wagen gestellt werden. Die Fahnder hatten alle Hände voll zu tun und der Mann wollte den Chronographen nicht anmelden. Also erledigte der Zoll dies und nahm die Steuern ab. Der Wert der gefundenen Stücke belief sich in diesem Fall auf über 23.000 Franken, das sind umgerechnet etwa 18.809 Euro und damit hat sich dieser Fang wieder gelohnt.

Die Strafgebühr, die dieser Mann nun entrichten muss, wird nicht so hoch ausfallen, aber dennoch, kann es sehr teuer werden. Hätte dieser Mann lieber die Uhr ordentlich angegeben. Aber wie gelingt es dem Zoll immer wieder ausgerechnet diese Menschen zu erwischen? Gerade diese Frage beschäftigt sehr viele Menschen. Die Uhren oder auch Ringe werden getragen, also kann doch davon ausgegangen werden, dass dieser Schmuck schon älter ist. Aber dem ist nicht so. Denn mit einem Kaufbeleg kann das Kaufdatum herausgefunden werden. Oft ist dieser aber nicht vorhanden und so geht der Zoll von einem Schmuggel aus.

Den Menschen, die damit erwischt werden, kann auch die Zollstrafe meistens nichts anhaben. Es sind die Wohlverdiener, die einfach nebenbei auch 1900 Schweizer Franken in Kauf nehmen, um die Uhr sicher über die Grenze zu bekommen. Aber die meisten Menschen denken ohnehin, dass es einen Versuch wert ist.