Wem die Stunde schlägt

Uhren sind für viele Menschen nicht nur ein einfaches „Zeitmessgerät“, sondern wichtiges Accessoire. Es gibt auch jene, welche alle möglichen Uhren einfach nur schön finden und aus diesem Grund ganze Sammlungen in Vitrinen aufbewahren

Ob Automatik oder Quarzuhr. Digital oder Analog. Billig oder sündhaft teuer. Für jedem findet sich garantiert das passende Zeitmessgerät. Und natürlich gibt es auch für Armbanduhren Trends in Sachen Mode. Wer erinnert sich nicht an die ersten Digitaluhren mit den roten Ziffern Ende der 70er Jahre? Und danach die kleinen technischen Wunder aus dem Hause „Casio“. Die Japaner haben die Armbanduhren revolutioniert. Plötzlich trugen viele Menschen Digitaluhren von „Casio“ am Handgelenk, welche aussahen wie kleine Taschenrechner und auch so anwendbar waren. Natürlich auch mit Stoppuhrfunktion und vielem mehr.

In den 90er Jahren hat sich ein Schweizer Uhrenhersteller neu aufgestellt und Uhren am Markt lanciert, die die Sammelleidenschaft bei vielen Menschen geweckt haben. Die Uhren von „Swatch“ wurden echte Knüller. Viele Uhren aus dem Hause „Swatch“ wurden zudem ausschließlich in limitierter Auflage produziert, was die Sammelleidenschaft auch bei jenen weckte, welche eigentlich gar jene Armbanduhren sammelten.

Mit der Entwicklung der Mobiltelefone geriet die Multifunktionalität der Armbanduhren etwas in Vergessenheit. Bis Anfang der 2000er Jahre erste Kombi-Modelle erschienen, welche sich aber nicht durchsetzten. Bis heute. Vor einigen Monaten lancierte „Samsung“ die erste „Smartwatch„, welche mittels elektronischer Schnittstelle mit dem Smartphone kommuniziert. Das funktioniert aber zurzeit nur mit Modellen aus dem eigenem Hause. „Samsung“ hat mit der Einführung dieser Uhr egoistische Ziele verfolgt. Denn das wichtigste Leitmotiv war dem Produzenten mit dem angebissenen Apfellogo zuvor zu kommen.

Und noch eine bekannte Größe dringt in dieses Segment. „Google“ hat vor kurzem den Ableger „Winn“ des Herstellers „Swatch“ gekauft. Insofern ist es eine Frage der Zeit bis wir neben Brillen und anderen „nützlichen“ Dingen des großen Datensammlers eine Uhr am Handgelenk tragen können. Damit schließt sich ein Kreis. Wir benötigen als einfache Information die Uhrzeit und bekommen diese geliefert. Dafür geben wir einmal mehr Informationen an „Google“ von denen wir nicht einmal wissen um welche es sich genau handelt. Zumindest wissen wir an dieser Stelle was die Stunde geschlagen hat.