Private U-Boote liegen bei Superreichen im Trend

Laut dem Nachrichtendienst Bloomberg haben immer mehr Supperreiche einen Faible für millionenteure Privat U-Boote. Auch der russische Öl-Milliardär Roman Ambramowitsch fährt gerne in tiefen Gewässern, möchte sich aber nicht zu seinem U-Boot äußern. Nur so viel verspricht der Besitzer des englischen Fußballclubs Chelsea: “Sollte es Ihnen gelingen, mein U-Boot ausfindig zu machen, gehört es Ihnen.” Bei den Herstellern der luxuriösen U-Boote gehört absolute Diskretion zum Geschäft. Jean-Claude Carme, Vize-Präsident für Marketing bei US Submarine Inc, einem Spezialisten für U-Boote nach Kundenwunsch: “In die Tiefen der Meere dringen nur die Reichsten vor und die sind alle Exzentriker.” Ein U-Boot übersteigt schnell die finanziellen Möglichkeiten eines “Durschschnitts-Millionärs”. Ein U-Boot, das die Bezeichnung “Luxus” verdient, kann schnell mehr als $40 Millionen US-Dollar kosten und ist somit teurer als eine Reise zur Raumstation ISS (28 Millionen Euro). Wegen den hohen Kosten haben sich bislang gerade mal 100 Superreiche den Traum vom eigenen U-Boot ermöglichen können. Die Namen kennen wohl nur wenige. Einer davon ist Bruce Jones, Präsident und Gründer von US Submarines: “Wenn ich Ihnen die Namen meiner Kunden nennen würde, müsste ich Sie erschießen”, scherzt er. Eine Verschwiegenheitsklausel befindet sich in jedem Kaufvertrag.

Die Mittelklasse mit eigenem Weinkeller

Die “Mittelklasse” von US Submarines ist die Seattle 1000. Für den stolzen Preis von $25 Millionen US-Dollar bekommt man fünf großzügige Zimmer mit Badezimmer, zwei Küchen, ein eigenes Fitnessstudio und einen Weinkeller. Wer nicht so viel Geld anlegen möchte, der muss sich im Katalog von der Firma Exomos aus Dubai nach seinem Traum-U-Boot umsehen. Das Unternehmen wird von einem ehemaligen Marineingenieur geleitet und bietet U-Boote bereits ab $15 Millionen US-Dollar an, in denen dann bis zu 10 Passagiere Platz finden.