Diesel Armbanduhren

Es ist schwer, sich eine Armbanduhr vorzustellen, die vom Design her mutiger und kühner ist, als ein Zeitmesser von Diesel. Man könnte sagen, an Diesel-Uhren ist eben alles dran, aber das wäre untertrieben. Übergrößen, breite Armbänder und High-Tech-Elemente machen diese Uhren zu einem unverwechselbaren Accessoire am Handgelenk. Uhren aus dieser Kollektion möchte man einfach anschauen, anprobieren und sich an ihrer Einzigartigkeit erfreuen.

Gründet 1978, wurde der Markenname mit dem Irokesenkopf als Logo schnell mit innovativen und jugendlichen Mode-Design in Verbindung gebracht. Die Idee zu diesem Mode-Unternehmen hatte der Italiener Renzo Rosso. Zunächst konzentrierte man sich auf die Herstellung von Jeans und anderer Modebekleidung, kein trendiger Plunder, sondern sportliche Kleidung für den gehobenen Geschmack und den etwas größeren Geldbeutel. Später kamen Accessoires und Parfüm für Männer und Frauen und viele andere Lifestyle-Produkte hinzu. Bekannt wurde die Marke durch provokante und ironische Werbung, die nicht nur schockierte, sondern auch viel Preise einbrachte. “Only the Brave”, nur für Mutige, ist das Motto, das auch auf jeder Diesel-Uhr zu finden ist. Das Unternehmen aus Breganze in Norditalien unterhält heute mehr als 50 eigene Stores und ist in 80 Ländern vertreten. Weiterlesen

Die Geschichte der Armbanduhren

Die erste mechanische Uhr entstand etwa im 10. Jahrhundert. Sie wurde damals durch steinerne Gewichte angetrieben. Diese Uhren dienten den Menschen bis ins 13. Jahrhundert. In dieser Zeit entwickelten die Astronomen die ersten brauchbaren Räderuhren. Zu dieser Zeit entstand auch die Bezeichnung „Uhrmacher“, die bis heute ihre erhalten blieb. Außerhalb von Europa wurden die Uhren auch ziemlich schnell bekannt. In China baute man schon im Mittelalter gut funktionierende Wasseruhren, im 6. Jahrhundert wurden sie sogar von den Japanern aus China importiert. Um präzise Uhren bauen zu können, mussten die Menschen erst das Zeitverständnis besitzen, also die Antworten auf Fragen „Was bedeutet eine Stunde?“ und „Was ist eine Minute?“ kennen. In Asien galt lange Zeit ein anderes System für die Zeitmessung. Tage und Nächte waren damals in sechs Abschnitte unterteilt. Im Sommer waren die Tage, also auch die Tageszeitabschnitte, länger als im Winter. Die Uhrwerke, die mit diesem Zeitsystem klargekommen sind, waren äußerst komplizierte technische Kunstwerke, die heute ein Vermögen kosten würden.

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Tick, Tack – Uhren als Kapitalanlage

In Krisenzeiten versuchen alle Menschen, ihr schwer verdientes Geld sinnvoll anzulegen. Aktien, Wertpapiere, Tages- und Festgeldkonten, Immobilien – oder Uhren. Es gibt viele Anlagemöglichkeiten, jedoch sind sie nicht alle profitabel.

Eine Uhr ist für die meisten Menschen ein Instrument, das ihnen sagt, wie viel Zeit vergangen ist oder wie viel Zeit sie noch haben, um etwas zu erledigen. Nur unter einer Lupe ist zu erkennen, welche Komplizierte Technik das Wunderwerk antreibt. Außenstehende können meist nicht beurteilen, ob eine Uhr wertvoll ist oder nicht. So verhält es sich beispielsweise mit der IWC Marc XI, einer Fliegeruhr der Royal Air Force, die im Jahr 1948 gebaut wurde. 1985 war diese Uhr für 50 Mark erhältlich, heute ist sie mehr als 4.000 Euro wert. Auch die Rolex Daytona mit einem speziellen Paul-Newman-Ziffernplatt, das eine feinere Darstellung ermöglicht, hat eine ähnliche Wertsteigerung erlebt. Ende der 1980er Jahre war sie für 900 Mark erhältlich, heute kostet sie zwischen 50.000 und 60.000 Euro.

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Uhren auf Sommerzeit umgestellt

Eine Stunde vor und zurück

Dass die Umstellung von der Winter- auf die Sommerzeit und umgekehrt nicht von jeher praktiziert wird, sondern etwa in Deutschland erst seit 1980, ist eine Tatsache, die noch immer nicht jedem der jüngeren Generationen klar vor Augen liegen dürfte. Es ist also keine in langer Tradition begründete Quasi-Unabwendbarkeit, dass am letzten März- und Oktoberwochenende jeweils in der Nacht vom Samstag auf den Sonntag an den Uhren gedreht wird, wobei sie das eine Mal, hin zur Sommerzeit, von 02.00 Uhr auf 03.00 Uhr springen, während sie das andere Mal von 02.00 Uhr an für eine Stunde ruhen. 

Zweifel an Energieersparnis durch Zeitumstellung

Zwar kommt es dabei kaum noch zu beträchtlichen Störungen bei so sensibel abgestimmten Systemen wie z. B. dem Zugverkehr, dass aber die Umstellung der Uhren auf die Sommerzeit – wie bezweckt – eine Ersparnis an Energie bedeutet, steht keineswegs außer Zweifel. Und so fordert mancher Politiker die Aufhebung der trotz allem umständlichen Zeitumstellung.

Die Zeitrechnung der Römer – Die Königszeit

Mit der Person des zweiten römischen Königs Numa Pompilius (715–673 v. Chr.?) taucht der römische Kalender aus dem Dunkel der Geschichte auf. Als Gesetzgeber und Friedensstifter besaß Numa für die römische Republik und ihre führenden Schichten geradezu mythische Bedeutung, und so wurde ihm neben vielen anderen Einrichtungen und Reformen auch die Umgestaltung des Kalenders zugeschrieben. Wie lang das Jahr vor Numa gewesen ist, ist nicht auszumachen. Spätere römische Schriftsteller berichten von einer angeblichen Länge von 304 Tagen. Sie läßt sich errechnen aus vier sogenannten vollen Monaten zu je 31 Tagen (März, Mai, Quintilis = Juli, Oktober) sowie den sechs übrigen Monaten zu je 30 Tagen. Eine solche Jahreslänge wäre mit keinem der denkbaren Ausgangspunkte kalendarischer Berechnungen vereinbar:
Weder ein Mondjahr noch ein Sonnenjahr oder irgendein sonstiges astronomisch begründbares Jahr weist diese Länge auf. Allerdings könnte die sehr späte Bezeugung der angeblichen Jahreslänge auch auf ein Mißverständnis zurückgehen.
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