Teure Uhr schmuggeln um Steuern zu sparen?

Warum sollte eine Damenuhr geschmuggelt werden, wenn sie doch ein Geschenk ist? Diese Frage stellten sich dieser Tage sicherlich so einige Menschen. Es ist passiert, dass eine Frau eine sehr exklusive Armbanduhr, deren Marke nicht näher genannt wurde, schmuggeln wollte. Die Uhr sollte nach allen Angaben zufolge einen Gesamtwert von insgesamt 9000 Euro besitzen. Aber warum hat die Dame das gemacht? Wollte sie etwa die Steuern sparen? Aber vielleicht war die Uhr auch wirklich ein Geschenk von einem Herren?

Die Armbanduhr musste aber dennoch verzollt werden. Die Frau ist jetzt zusätzlich zu der Uhr für 9000 Euro noch 1700 Euro Steuern los. Das hat sie nun davon, denn ein neues Gesetz kann auch bei Geschenken die Steuern einfordern. Die Frau wurde in einem Zug geschnappt. Die Steuerfahnder müssen anscheinend einen Riecher für Schmuggelware in diesem Zug gehabt haben. Die Damenuhr jedenfalls wurde dabei zwischen Basel und Freiburg entdeckt. Die Frau stammte aber eigentlich aus den Niederlanden. Es handelte sich dabei um eine 55 Jährige.Sie sollte eigentlich wissen, dass eine Uhr nicht geschmuggelt werden darf. Aber vielleicht hatte sie auch einfach das nötige Kleingeld für den Zoll nicht dabei. Das werden wir sicher nicht erfahren. Ob es sich dabei um eine Diamantuhr oder eine Digitaluhr handelt, ist nicht bekannt. Die genauen Details über den Hersteller wie zum Beispiel Swiss Military sind auch nicht bekannt. Aber da es sich um eine ältere Dame handelt, wird es sich sicher um klassische Uhren gehandelt haben.Die Frau muss sich nun auf ein Strafverfahren einstellen, da Schmuggeln absolut verboten ist und sogar mit einer harten Strafe geahndet wird. Sie muss sicher auch noch zum Gericht, um dort eventuell Stellung zu der Sache zu nehmen. Der Zoll jedenfalls ist wieder um etwas reicher. Und das nur wegen klassischer Uhren. Die Frau dachte sicher, dass es nicht so auffällt, wenn sie die Uhr am Handgelenk trägt. Aber gerade da wird der Zoll eigentlich immer sehr aufmerksam.Die nun folgende Strafe wird die Frau sicherlich noch einmal 1000 Euro kosten. Das ist für sie sicherlich nur ein Taschengeld, wenn sie solch eine edle Damenuhr tragen kann. Das Gesetz sieht vor, dass alle Gegenstände, die in der Europäischen Gemeinschaft erworben worden sind, verzollt werden müssen. Dabei ist irrelevant, ob es sich vielleicht um ein Geschenk handelt. Der Schenker hätte der Dame auch gleich noch die 1700 Euro Steuern aushändigen sollen. Dann wäre der Frau dieser Ärger erspart geblieben.