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Mit diesen Erklärungen und Anwendungshinweisen unserer Uhrmacherwerkzeuge möchten wir Ihnen eine Hilfestellung
bei z.B. Gehäuseöffnern, Armbandkürzern oder anderen Uhrenwerkzeugen zur professionellen Verwendung geben.
Als Grundausstattung bieten sich Uhrmacherwerkzeug-Sets an, die sich mit Einzelwerkzeugen gut ergänzen lassen.

Unterschiedliche Anwendungen von Uhrmacherwerkzeugen:

Öffnen von Uhren allgemein
Öffnen und Schliessen von gepressten Böden
Öffnen und Schliessen von verschraubten Böden
Richtig Fixieren
Kürzen von Metallarmbändern
Wechseln von Armbändern
Alles genau im Blick
Wechseln der Uhrenbatterien
Qualität der Uhrmacherwerkzeuge

Öffnen von Uhren allgemein - Uhrmacherwerkzeug:
Grundsätzlich finden Sie zwei Varianten vor: geschraubte und gepresste Böden. Währen gepresste Böden
an einer Seite eine Einkerbung zum Öffnen mit einem Gehäusemesser haben (siehe Abb. 1)
 


(Abb. 1)

finden Sie geschraubte Böden in unterschiedlichen Varianten (siehe Abb. 2)


(Abb. 2)

Bei Böden von Rolex, Breitling, Replikas oder vielen Nachbauten finden Sie meist diesen Boden:


(Abb. 3)

 

Öffnen von gepressten Böden mit einem Gehäusemesser - Uhrmacherwerkzeug:

Bitte setzen Sie das Gehäusemesser wie in Abb. 1 entweder senkrecht oder waagerecht zur Uhr an der Einkerbung
an und mit etwas Druck und einer leichten Hebelbewegung "springt" der Deckel auf. Daher auch oft die Bezeichnung "Sprungdeckel".


Gehäusemesser (Abb. 4)

 

Schliessen von gepressten Böden - Einsatz einer Hebelpresse / Boden-Einpresszwinge - Uhrmacherwerkzeug:

Um beim Schließen von Uhrenböden ein Verkannten oder Beschädigen des O-Ringes auszuschließen, verwendet man eine Bodenhebelpresse. Sie hat eine hebelverstärkte Druckvorrichtung, damit Sie mit geringen Kraftaufwand den Boden fest einpressen können.
Unterschiedliche mitgelieferte Aufsätze und Druckplatten (mind. 6 Stück) aus Kunststoff ermöglichen eine Anpassung an nahezu jedes Uhrmaß und vermeiden Kratzer. Von Druckplatten aus Metall ist abzuraten, da das Gehäuse sehr schnell verkratzt wird!
Die Aufsätze fixieren die Uhr sicher und die Druckplatte drückt den Deckel sehr gleichmäßig und schonend in die Uhr ein.


(Abb. 4 b)

Diese gibt es in unterschiedlichen Größen. Bei z.B. Taucheruhren mit einer hohen Wasserdichtigkeit sind grosse
und starke Hebelpressen notwendig um den entsprechenden Druck erzeugen zu können.

 

Öffnen von verschraubten Böden - der klassische Gehäuseöffner - Uhrmacherwerkzeug

Je nach Einkerbung brauchen Sie einen stabilen Gehäuseöffner mit unterschiedlichen Einsätzen. Auch sind für den Uhrensammler Gehäuseöffner in einer Holzbox erhältlich.


(Abb. 5)
(Abb. 4)

Gerade hier sollten Sie von den mittlerweile sehr häufig auftauchenden "Billig-Uhrmacherwerkzeugen" Abstand nehmen,
da Sie aufgrund der schlechten Verarbeitung keinen festen Halt haben, schnell abrutschen und den Gehäuseboden
verkratzen.
Diese "Billig-Uhrmacherwerkzeuge" erkennen Sie daran, dass
- oft nur 12 oder 15 Einsätze anstelle 18 mitgeliefert werden,
- einfach verschraubt sind oder
- sie ein Gewicht deutlich unter 200gr. haben.

Tipp:
Mittlerweile geben einige Anbieter das Gewicht incl. Box und aller Einsätze an!

Anhand der zwei Einstellräder können Sie die Backen auf die jeweiligen Abstände der Böden einstellen. Dann pressen
Sie den Gehäuseöffner an und öffnen den Boden "gegen den Uhrzeigersinn".


(Abb. 6)

 

Schliessen von verschraubten Böden - Uhrmacherwerkzeug:

Das Verschliessen des Bodens erfolgt in umgekehrter Reihenfolge.
Tipp: Um die Wasserdichtigkeit der Uhr aufrecht zu erhalten, sollte Sie vorab den Dichtungsring (O-Ring) ggf. auswechseln und mit Silikonfett einschmieren!

Diese Aufstellung dient lediglich der Information, erfolgt ohne Gewähr und erhebt nicht den Anspruch auf Vollständigkeit!